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Kategorie:
Willstätt (115-48)
Stichworte: Sand, Quelle: Offenburger Tageblatt Ausgabe vom: 18.06.2004 Seite: 22 |

Theaterstück im Pfarrgarten
Willstätt-Sand (fe). Im Mittelpunkt dieses Dorffestes steht auch das
Leben und die Arbeit in früherer Zeit. Im Rathaus können
Gegenstände des täglichen Lebens von damals, wie
Küchengeräte oder Spielsachen, besichtigt werden. Im alten Stierstall
wird mit alten Gegenstände aus der Landwirtschaft ein Einblick in die
Arbeit der Landwirte von früher gegeben. An Samstag und Sonntag wird im
»Zinken« historisches Dreschen vorgeführt. Zum einen ist eine
alte Dreschmaschine zu sehen, zum anderen werden Werner Rieber, Raimund
Steinert, Hans Zipp, Kurt Bährel, Ernst Graf und Richard Walter wie
früher mit Dreschflegel Korn dreschen.
Leben und die Arbeit in früherer Zeit. Im Rathaus können
Gegenstände des täglichen Lebens von damals, wie
Küchengeräte oder Spielsachen, besichtigt werden. Im alten Stierstall
wird mit alten Gegenstände aus der Landwirtschaft ein Einblick in die
Arbeit der Landwirte von früher gegeben. An Samstag und Sonntag wird im
»Zinken« historisches Dreschen vorgeführt. Zum einen ist eine
alte Dreschmaschine zu sehen, zum anderen werden Werner Rieber, Raimund
Steinert, Hans Zipp, Kurt Bährel, Ernst Graf und Richard Walter wie
früher mit Dreschflegel Korn dreschen.
Die Festbesucher können beim Dorffest miterleben, wie bei der neuen
Fachwerkpergola ein Backofen gebaut wird. Am Montag, wenn alles gut geht, soll
dann der erste Rauch aus dem Bockofen aufsteigen.
Theatergruppe: Aus Anlass dieses Dorffestes hat Malu Burda mit Sander
Bürgern die Theatergruppe »Dorffest Sand« gegründet. Sie
wird an allen drei Tagen auf der Pfarrgartenbühne in fünf Abschnitten
die Geschichte Sands, von der ersten Erwähnung bis hin zu den Auswanderern
nach Amerika im vorigen Jahrhundert, erzählen. Teil 1 reicht von der
Erstnennung bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts, als Plünderungen an der
Tagesordnung waren.
In Teil 2 wird aus dem 15. Jahrhundert erzählt, als die Grafen von
Lichtenberg über Sand regierten. Der Aufstand der Sander Bauern im 16.
Jahrhundert ist Thema des dritten Teils. Im vierten Stück wird von der
Sander Glocke erzählt und dem 30-jährigen Krieg. Im fünften und
letzten von der Zeit im 19. und 20. Jahrhundert, als viele Sander Bürger
nach Amerika auswanderten, um dort ihr Glück zu finden. Die Stücke
wurden geschrieben von Malu Burda, die auch die Kostüme entworfen und
geschneidert hat. Unter ihrer Leitung übt die Theatergruppe seit Herbst
2003 mit viel Eifer und Spaß. Aufgeführt wird das Theaterstück
auf der Bühne im Pfarrgarten am Samstag, 19. Juni, und Sonntag, 20. Juni,
jeweils um 16.30 Uhr, und am Montag, 21. Juni, um 21 Uhr.
Bilderausstellung: Im Rathaus werden Bilder ausgestellt, die bereits beim
Festakt im März guten Anklang fanden. Sie sollen Einblick vermitteln
über das Dorf Sand im vergangenen Jahrhundert. Initiator ist Klaus Birmele,
der diese mit Werner Schneider und Willi Reimer erstellt hat. Sie soll
erzählen, wie es damals war, kann und will aber, so Klaus Birmele, keinen
Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Gezeigt werden Zeitdokumente, die von
Sander Bürgern in Form von alten Bildern zur Verfügung stellt wurden.
Diese Fotos - oft klein und nicht immer von bester Qualität - wurden mit
moderner Technik aufgearbeitet und vergrößert.
Glockenweihe: Im Vordergrund stehen die Straßen in Sand und deren
Gebäude. So manches Haus, dass da gezeigt wird, existiert heute nicht mehr.
Die Bilderausstellung befasst sich aber auch mit den Vereinen und deren
großen Festen. Wer weiß heute noch, dass es in Sand einen Fahrrad- und
einen Kraftsportverein gegeben hat.
Aber auch besondere Ereignisse, wie die Glockenweihe 1950 oder die
Rückkehr der letzten Kriegsgefangenen 1955 werden dokumentiert. Wer
erinnert sich noch an das große Hochwasser im Winter 1947/48. Auf Bildern
kann dessen Ausmaß nachempfunden werden.
750 Jahre Sand
Fachwerkpergola ein Backofen gebaut wird. Am Montag, wenn alles gut geht, soll
dann der erste Rauch aus dem Bockofen aufsteigen.
Theatergruppe: Aus Anlass dieses Dorffestes hat Malu Burda mit Sander
Bürgern die Theatergruppe »Dorffest Sand« gegründet. Sie
wird an allen drei Tagen auf der Pfarrgartenbühne in fünf Abschnitten
die Geschichte Sands, von der ersten Erwähnung bis hin zu den Auswanderern
nach Amerika im vorigen Jahrhundert, erzählen. Teil 1 reicht von der
Erstnennung bis zum Anfang des 14. Jahrhunderts, als Plünderungen an der
Tagesordnung waren.
In Teil 2 wird aus dem 15. Jahrhundert erzählt, als die Grafen von
Lichtenberg über Sand regierten. Der Aufstand der Sander Bauern im 16.
Jahrhundert ist Thema des dritten Teils. Im vierten Stück wird von der
Sander Glocke erzählt und dem 30-jährigen Krieg. Im fünften und
letzten von der Zeit im 19. und 20. Jahrhundert, als viele Sander Bürger
nach Amerika auswanderten, um dort ihr Glück zu finden. Die Stücke
wurden geschrieben von Malu Burda, die auch die Kostüme entworfen und
geschneidert hat. Unter ihrer Leitung übt die Theatergruppe seit Herbst
2003 mit viel Eifer und Spaß. Aufgeführt wird das Theaterstück
auf der Bühne im Pfarrgarten am Samstag, 19. Juni, und Sonntag, 20. Juni,
jeweils um 16.30 Uhr, und am Montag, 21. Juni, um 21 Uhr.
Bilderausstellung: Im Rathaus werden Bilder ausgestellt, die bereits beim
Festakt im März guten Anklang fanden. Sie sollen Einblick vermitteln
über das Dorf Sand im vergangenen Jahrhundert. Initiator ist Klaus Birmele,
der diese mit Werner Schneider und Willi Reimer erstellt hat. Sie soll
erzählen, wie es damals war, kann und will aber, so Klaus Birmele, keinen
Anspruch auf Vollständigkeit erheben. Gezeigt werden Zeitdokumente, die von
Sander Bürgern in Form von alten Bildern zur Verfügung stellt wurden.
Diese Fotos - oft klein und nicht immer von bester Qualität - wurden mit
moderner Technik aufgearbeitet und vergrößert.
Glockenweihe: Im Vordergrund stehen die Straßen in Sand und deren
Gebäude. So manches Haus, dass da gezeigt wird, existiert heute nicht mehr.
Die Bilderausstellung befasst sich aber auch mit den Vereinen und deren
großen Festen. Wer weiß heute noch, dass es in Sand einen Fahrrad- und
einen Kraftsportverein gegeben hat.
Aber auch besondere Ereignisse, wie die Glockenweihe 1950 oder die
Rückkehr der letzten Kriegsgefangenen 1955 werden dokumentiert. Wer
erinnert sich noch an das große Hochwasser im Winter 1947/48. Auf Bildern
kann dessen Ausmaß nachempfunden werden.
750 Jahre Sand



