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Kategorie:
Einzelne Ämter und Abteilungen ( A - Z ) (144-1)
Stichworte: Bürgerbüro, Quelle: keine Angabe Ausgabe vom: 20.11.2000 Seite: 25 |

Von den Bürgern geprüft und für gut befunden
Ein Jahr Offenburger Bürgerbüro / Jopen spricht von »Vorzeigeservice« Das Offenburger Bürgerbüro hat sich bestens bewährt. Kurze Dienstwege, durchgängige Öffnungszeiten und soziale Kompetenzen machen aus einer Verwaltung ein modernes Dienstleistungsunternehmen. Am Samstag feierte das Amt einjähriges Jubiläum. VON MICHAEL HAß
Offenburg
. Die Stadtverwaltung ist stolz auf ihr zentrales Bürgerbüro am Fischmarkt. Bürgermeister Christoph Jopen sprach wegen den durchgängigen Öffnungszeiten sogar von einem »Vorzeigeservice« und fügt hinzu: »Ich kenne kein Bürgerbüro in Deutschland, das länger offen hat.« 54 Stunden in der Woche stehen zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Offenburgern zur Verfügung und regeln von Ausweis bis zur Zimmervermittlung so ziemlich alles, was mit Verwaltung und Service zu tun hat. Der Zuspruch von Seiten der Offenburger ist groß. Beim Bau des Bürgerbüros habe man, so Jopen, aus Erfahrungswerten mit anderen Städten noch mit wöchentlich rund 500 Anfragen kalkuliert. Durchschnittlich 1700 Anfragen in der Woche wurden's letztlich. Eine Zahl mit der die Stadtverwaltung »nie und nimmer gerechnet hat«. Kein Wunder, der Service hat sich rumgesprochen. Innerhalb von acht Wochen wurden beispielsweise 2000 Familien- und Seniorenpässe ausgegeben. Grund hierfür sind zum einen eine neue EDV und zum anderen Mitarbeiter, die ganzheitlich arbeiten. Will heißen: »Beim Bürgerbüro ist jeder für alles zuständig.« Der Bürger muss nicht mehr von Pontius zu Pilatus gehen, sondern hat alles in einer Hand. Ganzheitliches Prinzip Auch in den einzelnen Ortsteilen soll die Verwaltung bürgerfreundlicher werden. Dezentrale Bürgerbüros in den Ortsverwaltungen sollen den Bürgern entgegen kommen. 2001 soll auch das Bürgerbüro für »Bauwesen« in der Anne-Frank-Schule in der Wilhelmstraße fertig gestellt sein. Dort soll alles rund ums Bauen schnell und direkt bearbeitet werden. Großen Anklang findet auch der Zugang vom Bürgerbüro zur Sankt Andreas Kirche. Die Dekane Manfred Wahl und Peter Schnappinger haben hervorragende Erfahrungen mit der Kooperation gemacht. Schnappinger, der jeden Dienstag zum Markt um 9 Uhr die Messe in der Sankt Andreas Kirche hält, ist begeistert. »Wir feiern einen Gottesdienst im Herzen der Stadt inmitten der Menschen.« Kooperation mit Kirche Bei der Jubiläumsfeier des Bürgerbüros stellte sich am vergangenen Samstag auch die Offenburger Stiftung »Sankt Andreas« vor. Beim Neujahrsempfang der Stadt am 14. Januar 2001 soll die Neugründung der Bürgerstiftung dann auch offiziell besiegelt werden. »Wir wollen das Zusammenleben und die Zukunftsperspektive der Offenburger Bürgerinnen und Bürger verbessern«, erklärt Bernard Schneider, Fachbereichsleiter für den Bürgerservice. Dabei soll sich die Stiftung an dem breiten bürgerlichen Engagement der historischen Sankt-Andreas-Stiftung orientieren. Das Ziel ist nämlich: Bürgerschaft, Vereine und Unternehmen sollen zur verantwortungsvollen Mitgestaltung ihres demokratisch verfassten Gemeinwesens veranlasst werden.
Offenburg
. Die Stadtverwaltung ist stolz auf ihr zentrales Bürgerbüro am Fischmarkt. Bürgermeister Christoph Jopen sprach wegen den durchgängigen Öffnungszeiten sogar von einem »Vorzeigeservice« und fügt hinzu: »Ich kenne kein Bürgerbüro in Deutschland, das länger offen hat.« 54 Stunden in der Woche stehen zwölf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter den Offenburgern zur Verfügung und regeln von Ausweis bis zur Zimmervermittlung so ziemlich alles, was mit Verwaltung und Service zu tun hat. Der Zuspruch von Seiten der Offenburger ist groß. Beim Bau des Bürgerbüros habe man, so Jopen, aus Erfahrungswerten mit anderen Städten noch mit wöchentlich rund 500 Anfragen kalkuliert. Durchschnittlich 1700 Anfragen in der Woche wurden's letztlich. Eine Zahl mit der die Stadtverwaltung »nie und nimmer gerechnet hat«. Kein Wunder, der Service hat sich rumgesprochen. Innerhalb von acht Wochen wurden beispielsweise 2000 Familien- und Seniorenpässe ausgegeben. Grund hierfür sind zum einen eine neue EDV und zum anderen Mitarbeiter, die ganzheitlich arbeiten. Will heißen: »Beim Bürgerbüro ist jeder für alles zuständig.« Der Bürger muss nicht mehr von Pontius zu Pilatus gehen, sondern hat alles in einer Hand. Ganzheitliches Prinzip Auch in den einzelnen Ortsteilen soll die Verwaltung bürgerfreundlicher werden. Dezentrale Bürgerbüros in den Ortsverwaltungen sollen den Bürgern entgegen kommen. 2001 soll auch das Bürgerbüro für »Bauwesen« in der Anne-Frank-Schule in der Wilhelmstraße fertig gestellt sein. Dort soll alles rund ums Bauen schnell und direkt bearbeitet werden. Großen Anklang findet auch der Zugang vom Bürgerbüro zur Sankt Andreas Kirche. Die Dekane Manfred Wahl und Peter Schnappinger haben hervorragende Erfahrungen mit der Kooperation gemacht. Schnappinger, der jeden Dienstag zum Markt um 9 Uhr die Messe in der Sankt Andreas Kirche hält, ist begeistert. »Wir feiern einen Gottesdienst im Herzen der Stadt inmitten der Menschen.« Kooperation mit Kirche Bei der Jubiläumsfeier des Bürgerbüros stellte sich am vergangenen Samstag auch die Offenburger Stiftung »Sankt Andreas« vor. Beim Neujahrsempfang der Stadt am 14. Januar 2001 soll die Neugründung der Bürgerstiftung dann auch offiziell besiegelt werden. »Wir wollen das Zusammenleben und die Zukunftsperspektive der Offenburger Bürgerinnen und Bürger verbessern«, erklärt Bernard Schneider, Fachbereichsleiter für den Bürgerservice. Dabei soll sich die Stiftung an dem breiten bürgerlichen Engagement der historischen Sankt-Andreas-Stiftung orientieren. Das Ziel ist nämlich: Bürgerschaft, Vereine und Unternehmen sollen zur verantwortungsvollen Mitgestaltung ihres demokratisch verfassten Gemeinwesens veranlasst werden.



